Liebe Mitglieder und Unterstützer des BSW,
ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns – mit beachtlichen Erfolgen, die uns Mut machen.
Anfang des Jahres verfehlten wir den Einzug in den Bundestag nur sehr knapp. Es gibt weiterhin begründete Zweifel, ob nicht Auszählungsfehler dafür verantwortlich waren. Doch die etablierten Parteien lehnten im Bundestag eine Neuauszählung ab – ein Tiefpunkt demokratischer Kultur, der uns zeigt, wie wichtig unsere politische Arbeit ist.
Im Sommer gründeten wir in Sachsen-Anhalt neue Kreisverbände, die uns regional sichtbar machen. Sie verbinden Menschen, die ernsthaften politischen Wandel wollen und sich vor Ort dafür einsetzen. Unser Landesverband ist von 46 Mitgliedern zu Jahresbeginn auf inzwischen rund 600 Mitglieder gewachsen – ein starkes Zeichen des Vertrauens!
Im Dezember fand in Magdeburg der 3. Bundesparteitag statt. Dort wählten wir einen schlagkräftigen neuen Vorstand und beschlossen einen neuen Parteinamen: Ab dem 1. Oktober 2026 heißen wir „Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft“ – ein Name, der Auftrag und Verpflichtung zugleich ist. Vielen Dank an alle fleißigen Helfer, die diesen erfolgreichen Parteitag möglich gemacht haben!
Sachsen-Anhalt ist jetzt mit zwei Beisitzern (Dr. Claudia Wittig und John Lucas Dittrich) stark im Bundesvorstand vertreten. Damit können wir unsere Perspektive einbringen und unseren Einfluss auf Bundesebene geltend machen.
2026 steht die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt bevor – und das Land braucht uns dringend. Wer sonst tritt glaubwürdig gegen die Militarisierung unserer Gesellschaft und die Wehrpflicht ein? Wer setzt sich authentisch für Frieden in der Ukraine und in Gaza ein? Wer kämpft für die Menschen ohne Lobby, für den Mittelstand, für Meinungsfreiheit und ostdeutsche Interessen?
Das BSW vertritt diese Positionen mit Herz und Verstand. Sachsen-Anhalt braucht eine starke BSW-Stimme im Landtag – und dafür brauchen wir das Wissen und die Erfahrung jedes Einzelnen von euch.
Dafür müssen wir einig sein und persönliche Befindlichkeiten zurückstellen. Erinnern wir uns, warum wir zum BSW gekommen sind: der Wunsch nach Veränderung, nach echter Teilhabe, nach Überwindung der Ohnmacht. Die Verbundenheit im Geiste von ’89 – das Wissen, dass wir unser Schicksal selbst bestimmen können.
Wenn wir als neue, unverbrauchte Kraft in den Landtag einziehen, können wir beginnen, ein Land für alle zu schaffen – getragen von Vernunft und Gerechtigkeit.
In diesem Sinne wünschen wir euch wundervolle, erholsame Weihnachtstage mit euren Lieben und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Thomas Schulze und John Lucas Dittrich
Landesvorsitzende des BSW Sachsen-Anhalt