BSW Sachsen-Anhalt fordert: Hände weg von Venezuela!

Pressearchiv
, 3. Januar 2026

Pressemitteilung
BSW Sachsen-Anhalt fordert: Hände weg von Venezuela!

Sachsen-Anhalt, 03.01.2026 – Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) Landesverband Sachsen-Anhalt verurteilt die jüngsten Berichte über eine erneute militärische Intervention der US-Regierung in Venezuela als eklatanten Eingriff in die Souveränität eines souveränen Staates. Unter dem Vorwand von „Stabilität“, „Demokratie“ oder der Bekämpfung von Drogenschmuggel würden Völkerrecht und Selbstbestimmung mit Füßen getreten. Tatsächlich gehe es dabei vor allem um den Zugriff auf Venezuelas Rohstoffvorkommen sowie um wirtschaftliche und geopolitische Kontrolle eines Landes, das sich der Einflussnahme Washingtons entzieht.

„Venezuela hat das Recht, seinen eigenen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Weg zu gehen – ohne Einmischung von außen“, betont der Landesvorsitzende Thomas Schulze.

Sollten sich Berichte bestätigen, dass der Präsident Venezuelas verhaftet oder entführt wurde, sei dies ein politischer Skandal von größtem Ausmaß. Das BSW fordert daher: Diplomatie, ein Ende der Eskalation und einen Stopp der einseitigen deutschen Außenpolitik, die sich ausschließlich von den USA abhängig macht.

Der BSW-Landesverband Sachsen-Anhalt macht klar: „Unsere Haltung ist eindeutig – für Frieden und Selbstbestimmung, gegen Aufrüstung und Fremdherrschaft. Militärische Eingriffe und wirtschaftlicher Druck verschärfen Konflikte und treffen immer die Bevölkerung.“ Internationale Solidarität bedeute für das BSW eine Politik der Kooperation auf Augenhöhe, der sozialen Gerechtigkeit und des Respekts gegenüber der Selbstbestimmung jedes Landes.

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