BSW Sachsen-Anhalt gründet Kreisverband in der Altmark – Politischer Aufbruch im Norden

Stendal, 16. August 2025. – Mit großem Engagement und klaren Zielen hat sich in der Altmark der zweite Kreisverband des BSW in Sachsen-Anhalt gegründet. 55 Mitglieder und zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer der Partei setzen damit ein starkes Zeichen für politischen Aufbruch im Norden des Landes.

Zum Vorsitzenden des neuen Kreisverbandes wurde Michael Lassowski gewählt. Er betonte die Bedeutung des Schrittes: „Jetzt ist aus einer Idee eine wirksame Kraft geworden, die wir einsetzen können, um mit unseren Werten, Ideen und mit frischem Wind die Region zu verändern.“

Der Kreisverband will sich neben den bundespolitischen Kernthemen wie Frieden, Rentensicherung und Bildung vor allem den konkreten Sorgen der Menschen vor Ort widmen. Im Mittelpunkt stehen der Lehrermangel, die Altlasten der Erdgasförderung, die Gefahren eines möglichen Lithiumabbaus sowie der Ausbau der Windenergie auf Kosten bestehender Wälder. Die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger sollen ernst genommen und in enger Zusammenarbeit mit bestehenden Initiativen aufgegriffen werden.

„Die Sorgen und Belange der Altmärker werden ernst genommen. Die Zusammenarbeit mit bestehenden Bürgerinitiativen hat für uns höchste Priorität“, unterstrich Lassowski.

Zu stellvertretenden Kreisvorsitzende wurden Frank Roßband sowie Holger Köhne gewählt. Beide bringen langjährige Erfahrung aus der Kommunalpolitik ein und werden die Arbeit des Kreisverbandes mit Kompetenz und Tatkraft bereichern. Zum Schatzmeister wurde Dietrich Gädke gewählt, sowie die Beisitzer Maren Meister, Dr. Günther Kluge, Robert Hille und Mathias Nestler.

Mit der Gründung des Kreisverbandes Altmark gewinnt das BSW Sachsen-Anhalt neue politische Handlungsfähigkeit und eine starke Stimme für die Menschen im Norden des Landes.

Magdeburg, 25. Juli 2025 

Der US-Konzern Intel hat heute offiziell bekannt gegeben, seine geplante Chipfabrik nicht in Magdeburg zu errichten. Damit scheitert eines der zentralen Prestigeprojekte der Landesregierung Sachsen-Anhalts unter Ministerpräsident Reiner Haseloff.

„Das Luftschloss vom prosperierenden Wirtschaftsstandort Mitteldeutschland ist krachend in sich zusammengefallen,“ sagt Thomas Schulze, Co-Vorsitzender des BSW Sachsen-Anhalt. „Trotz milliardenschwerer Subventionsversprechen ist es der Landesregierung nicht gelungen, den Konzern zu halten – ein wirtschaftspolitisches Desaster.“

Die Absage bedeutet das Aus für rund 3.000 geplante Arbeitsplätze – ein schwerer Schlag für die Region und ihre wirtschaftlichen Perspektiven. Für das BSW Sachsen-Anhalt ist klar: Die Verantwortung liegt bei der aktuellen Landesregierung.

„Wer bereits bei der Förderung der heimischen Wirtschaft versagt, darf sich nicht wundern, wenn globale Konzerne das Vertrauen entziehen. Das Kleine bedingt das Große.“, so Schulze weiter. „Wir stehen nun vor einem Scherbenhaufen, den Haseloff und seine Regierung selbst verursacht haben. Neben der Wirtschaft nimmt auch das Vertrauen Schaden. Denn, obwohl man schon lange wusste, dass das Projekt Intel gescheitert ist, hat unsere Landesregierung immer wieder von neuen die Menschen hingehalten und auf eine spätere Ansiedelung von Intel eingeschworen. Jetzt ist nicht nur der wirtschaftliche Schaden da, sondern viel mehr die Glaubwürdigkeit in zukünftige Projekte zerstört.“

Das Bündnis Sahra Wagenknecht Sachsen-Anhalt setzt dagegen auf eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung aus dem Land heraus: mit einem starken, innovativen Mittelstand als Rückgrat. Die Expertenräte des BSW arbeiten aktuell an tragfähigen Konzepten zur Stärkung der regionalen Wirtschaft – unabhängig von politischem Symbolismus und kurzfristigen Investorenversprechen.

Magdeburg, 7. Juli 2025 – Die heutige Entscheidung des US-Konzerns Dow Chemical, die Chemieanlage in Schkopau bis spätestens 2027 zu schließen, sorgt für Entsetzen beim BSW Sachsen-Anhalt. Rund 500 direkte Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel, zahlreiche weitere in Zulieferbetrieben sind bedroht. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) sieht darin ein weiteres alarmierendes Signal für die fortschreitende Deindustrialisierung in Ostdeutschland.

„Wir erleben ein bitteres Déjà-vu“, sagt Thomas Schulze, Co-Vorsitzender des BSW Sachsen-Anhalt. „Nach der Wende verlor die chemische Industrie in Sachsen-Anhalt bereits Tausende Arbeitsplätze – nun droht der endgültige Kahlschlag. Die verantwortungslose Energiepolitik der vergangenen Jahre treibt energieintensive Unternehmen aus dem Land und vernichtet Existenzen.“

Die Stilllegung der Chlor-Alkali- und Vinylanlage in Schkopau sei nicht nur ein schwerer wirtschaftlicher Verlust, sondern gefährde auch das soziale Gefüge in der Region. Schulze weiter: „Ein solcher Traditionsstandort darf nicht einfach abgewickelt werden. Die Landesregierung ist jetzt in der Pflicht, alles zu tun, um die Arbeitsplätze zu sichern und den Standort zu erhalten. Wir erklären uns ausdrücklich solidarisch mit den Beschäftigten.“

Das BSW fordert als kurzfristige Maßnahme ein entschlossenes politisches Eingreifen zur Rettung des Standorts sowie eine grundlegende Neuausrichtung der Energiepolitik. „Billige und zuverlässige Energie ist der Schlüssel zu einer konkurrenzfähigen Industrie. Die Landesregierung muss sich beim Bund dafür einsetzen, dass Nord Stream in Betrieb genommen wird – das ist eine pragmatische Voraussetzung für wirtschaftliche Stabilität“, so Schulze.

Magdeburg, 15.05.2025 Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) Sachsen-Anhalt kritisiert die erneute Verschiebung der Landtagswahl auf den 6. September 2026. In der Vergangenheit fanden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt üblicherweise im März oder April statt, zuletzt im Juni 2021.

 

„Über die Gründe für diese zweifelhafte Entscheidung lässt sich nur spekulieren“, erklärt Thomas Schulze, Co-Vorsitzender des BSW Sachsen-Anhalt. „Mit Friedrich Merz ist gerade ein Kanzler ins Amt gekommen, der durch Lügen und Tricksereien an die Macht gelangt ist – ein Kanzler zweiter Wahl, dessen Koalition bereits zum Amtsantritt massiv an Vertrauen eingebüßt hat. Die schlechten Umfragewerte auf Bundesebene färben natürlich auch auf die CDU in Sachsen-Anhalt ab.“

 

Das BSW Sachsen-Anhalt stellt daher die Frage, ob die späte Terminwahl möglicherweise ein taktisches Manöver ist: „Geht es darum, Zeit zu gewinnen, damit sich die Wähler nicht mehr an die jüngsten politischen Vorgänge erinnern?“, so Schulze weiter. Auch ein anderer Aspekt wirft Fragen auf: „2021 hatte der Bund der Steuerzahler kritisiert, dass eine spätere Wahl eine unverhältnismäßig höhere Altersentschädigung für Abgeordnete bedeuten kann. Es ist legitim, auch diesen Punkt in die Debatte einzubeziehen.“

 

Ungeachtet des Wahltermins bereitet sich das BSW Sachsen-Anhalt intensiv auf die Landtagswahl vor. „Wir werden mit einem kompetenten Kandidatenteam und einem starken Programm antreten“, kündigt Schulze an. „Und wir werden die Menschen daran erinnern, auf welchem Weg Herr Merz ins Kanzleramt gelangt ist – darauf kann sich die CDU im Land verlassen.“

Sie haben Fragen?

Welche inhaltlichen Positionen vertritt die neue Partei? Wie kann ich das BSW unterstützen? Wie kann ich Unterstützer oder Förderer werden und was ist der Unterschied? Sicher haben Sie viele Fragen. Wir haben versucht, einen Großteil Ihrer möglichen Fragen zu beantworten und leiten Sie hierzu auf die Website der Bundespartei weiter.

Zu den FAQ